Unsere Verstorbenen

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In die ewige Heimat eingegangen sind:

 

+ Max Eugen Renz-Bagle, Plasselb

Max-Eugen Renz wurde am 7. März 1924 in Oberwil Baselland als ältester von 5 Kindern geboren. Er erlernte den Beruf als Schlosser und arbeitete bis zur Pensionierung bei der Firma Schweizerhall in Basel.

Seinen Beruf als Schlosser übt Max mit viel Herzblut und grosser Leidenschaft aus. In Basel kreuzen sich die Wege von Max und Rösli Bagle, aus deren Liebe der Bund der Ehe hervorging. Max war ein begabter Künstler. Durch seinen Beruf hatte Max eine grosse Vorliebe für das Zusammenschweissen von Eisen und es entstanden Kunstwerke, wo sein Schwager Heini eisern und fleissig mitgeholfen hat. Viele Hobbys haben Max jung erhalten, wie das Sammeln von Kräutern für seinen täglichen Tee. Max und Rösli unternahmen viele Wanderungen mit ihrem Hund Cony. Max war zeitlebens sehr belesen. Jeden Tag las er die Basler- und Freiburger Nachrichten. Bei einem Besuch von seinen lieben Schwestern aus Basel musizierte er fröhlich auf seinem Klavier. Im Jahre 2005 stirbt seine liebevolle Frau Rösli. Sein Hund Cony war in dieser traurigen Zeit des Abschiednehmens eine grosse Stütze für Max. In den letzten Jahren fiel ihm das Laufen schwer und er trainierte jeden Tag auf seinem Home-Trainer. Auch das Kraft-Training mit Hanteln wurde motiviert ausgeführt. Jeden Morgen wurde Max unterstützt von der Spitex. Helene Neuhaus half ihm täglich mehrere Stunden im Haushalt und Garten mit und betreute ihn liebevoll, was er sehr schätzte. Im Januar dieses Jahres stürzte Max, so dass ein Aufenthalt im Spital Tafers notwendig war. Durch diese Situation war eine Rückkehr in sein Eigenheim nicht mehr möglich. Im Pflegeheim Bachmatte in Plaffeien wurde Max ein liebevolles Zuhause ermöglicht und eingerichtet. Liebenswert und herzlich wurde er dort betreut. In letzter Zeit hat sich seine Herzkrankheit verschlechtert und Max ist am frühen Montag morgen, den 23. April 2018 ruhig und friedlich eingeschlafen. Max, wir danken Dir für unvergessliche Erinnerungen.

Ruhe sanft in Frieden.

 

+ Albert Mauron, Plasselb

Albert kam am 7. Oktober 1924 als drittes Kind der Familie Alfons und Alice Mauron-Schuwey in St. Silvester zur Welt. Die Schule besuchte er in St. Silvester. Er verbrachte dort in einer Grossfamilie eine glückliche Kindheit. Im Jahre 1946 heiratete er Hedwig Brügger aus Plasselb. Aus dieser Ehe kamen 12 Kinder, 23 Enkel du 22 Urenkel auf die Welt. Albert arbeitete viele Jahre bis zu seiner Pensionierung im Steinbruch Tatüren. Acht Jahre wohnte die junge Familie im Haus der Pflegeeltern von Hedwig, bis sie 1954 das eigene Haus bauen und beziehen konnten. So konnten sich die 12 Kinder schön entfalten. Albert war auch viele Jahre Mitglied der Musikgesellschaft. Er wurde mit den Jahren sogar Ehrenmitglied. Auch bei den Schützen war er ein gern gesehenes Mitglied. Bis zu seiner Pensionierung konnte Albert sich einer guten Gesundheit erfreuen. Später als Hedwig’s Gesundheit nachliess und sie ins Pflegeheim musste, wollte Papa nicht mehr alleine sein. Er folgte ihr nach Tafers ins Pflegeheim. Im Pflegeheim Maggenberg, im „weissen Boden“, erhielt er liebevolle Aufnahme und Betreuung mit Herz. Am Montagnachmittag, 5. März 2018 gab er dem Schöpfer sein reiches Leben zurück.  
                                                                                                                                Deine Familie
R.I.P.                  

    

+ Agnes Ruffieux-Brügger, Plasselb

In die Schmiedefamilie Brügger-Cattilaz ist Mama als achtes von 10 Kindern am 30.10.1929 in Plasselb auf die Welt gekommen. Der Schule entlassen arbeitete Mama für kurze Zeit in der Konservenfabrik Veron. Anschließend besorgte sie bis zu ihrer Heirat bei der Familie Vollichard, Bijouterie, den Haushalt. Vor 70 Jahren, genau am gleichen Tag wie das Königspaar aus England, heiratete Mama Severin Ruffieux. Groß war die Freude, als sie an ihrer Gnadenhochzeit ein Gratulationsschreiben von Königin Elisabeth und Prinz Philippe erhielten. Den 5 Kindern schenkte sie ihre bedingungslose Zuneigung. Auch die Grosskinder brachten viel Freude in ihren Alltag. Ein schwerer Moment war, als sie Elmar, ihr 4. Grosskind, auf den Friedhof begleiten musste. Bis ins hohe Alter hat sie am Leben ihrer Kinder, Enkel und Urenkel teilgenommen. Nicht nur für die 5 Kinder und 12 Grosskinder, für ihre Eltern, die Schwiegereltern, für Alle war Mama da. Neben all der Last hat ihr Leben aber auch die Lust gekannt. Beim Handarbeiten kam Mama zur Ruhe. Mama liebte Blumen, in ihrem Garten, ums Haus und auf dem Fenstersims durften die Geranien nicht fehlen. Im Frühjahr 1956 zog die Familie auf die Alp Rumena. Neun harte, aber auch schöne Jahre, verbrachte die Familie auf der Alp. Dass Mama ein unerschütterliches Gottvertrauen hatte, zeigte sich am 27. Juni 1957, als der jüngste Sohn Ernest auf der Rumena zur Welt kam. Im Pensionsalter bezog Mama mit Papa im Brigerbad auf dem Campingplatz einen Wohnwagen, wo sie 27 glückliche Jahre verbrachten. Mama wird nicht in die Geschichtsbücher eingehen. Und trotzdem hat sie Geschichte geschrieben. Die Geschichte einer Frau, die das Menschenmögliche versucht und getan hat. Vor allem aber die Geschichte einer Frau, die unsere Mama war und an die wir mit großer Dankbarkeit denken. Mama in den letzten Tagen so zu sehen, tat weh aber ihr in dieser Zeit nahe zu sein, hat gut getan. Wir konnten ihr liebevoll Adieu sagen.

R.I.P.                                                                                                             Deine Familie

 

Zum Abschiid

So plötzlich würd dys Plätzli leer
Dys Härz hett uufghört schlaa
hiim zùm Härgott giit Dy Riis
wier müesse Di la gaa.
Dys Liecht würd üüs o wytterhin
begleite ùfùm Wääg
ù Dyni Liebi gspüre mer
ganz tüüf i üsne Härz.
Wier glùube, hoffe ù vertrue
dass wier nis ùmi gsee
we üüs de Lääbesgiischt verlaat
wier säuber Abschiid nää.

R. Zumwald