Wegkreuze und Andachtsstätte

Im gesamten inneralpinen Raum wurden schon im Mittelalter nicht nur auf den Berggipfeln, sondern auch besonders in den ländlichen Gegenden an Wegkreuzungen und an Prozessionswegen Bildstöcke, Marterl (Gedenktafeln für Tote, die durch Unglück oder Gewalt ihr Leben verloren) und vor allem Kreuze errichtet. Sie alle sind Zeugnisse grosser Volksfrömmigkeit, kleine Andachtsstätten, die als geistige Wegweiser zum Innehalten im Alltag anregen sollen und als Gebetsstationen bei Flurprozessionen – wie zum Beispiel früher zum Hl. Markus am 25. April – und bei Bittprozessionen an den Bitttagen vor Christi Himmelfahrt dienten.  Die Weg- oder Feldkreuze sind meist überdachte und mit Texttafeln ausgestattete Kruzifixe aus Holz oder in Stein gemeisselt. Sie wurden von gläubigen Familien vielfach in Erfüllung eines Gelübdes oder ganz allgemein aus Dankbarkeit für einen speziellen göttlichen Gnadenerweis, für die Erhörung einer persönlichen, grossen Bitte oder für die Abwendung von einer drohenden Gefahr meist auf ihrem eigenen Grund und Boden errichtet. Und für diese Familien war und ist es eine Ehre, diese Kreuze zu pflegen und regelmässig mit Blumen zu schmücken.  Solche Wegkreuze finden wir auch an mehreren Stellen in Plasselb und möchten sie hier vorstellen.

 Wegkreuz Oberdorf-Ebnet

Wegkreuz Oberdorf-Ebnet
 Wegkreuz zu Muelers Grotte

Wegkreuz zur Muelers Grotte
 Wegkreuz Sageboden

Wegkreuz Sageboden
 Wegkreuz Oberdorf

Wegkreuz Oberdorf
 Wegkreuz Abzweigung Birchi

Wegkreuz Abzweigung Birchi
 
Wegkreuz March
 Kreuzfluh

Kreuzfluh
 Grotte

Grotte

 Tafela
 Tafela  Tafela